Restaurant Pades in Verden

Spanferkelbäuchlein mit Chips

Ungewöhnliche Kombinationen kommen hier auf den Tisch: im Pades in Verden. So serviert der frühere Sternekoch Wolfgang Pade zum Beispiel  einen „Rindfleischsalat mit Artischocken, Pinienkernen, Kapern, gebackenen Champignons und Frankfurter Grüner Sauce“ (9,50 Euro) als Vorspeise oder „knusprig-feine Spanferkelbäuchlein mit Kümmeljus, Kartoffel-Senf-Püree, bunten Chips und Herbstgemüse“ (23 Euro) als Hauptspeise.

Klingt interessant, aber etwas enttäuscht waren wir dann doch. Der Salat etwas langweilig und die Spanferkelkruste teilweise regelrecht angebrannt, nämlich rabenschwarz. Der dazu gereichte Kartoffelbrei hat es auch nicht gerichtet, er schmeckte extrem salzig.

Pades Restaurant in Verden

Der bestellte Weißwein, ein Grauer Burgunder aus der Pfalz vom Weingut Rings (30 Euro), ist perfekt temperiert, wird aber in einem anderen Jahrgang serviert als die Karte verheißt.

Gegen 21.30 Uhr leert sich das Restaurant in rasantem Tempo. Das ist ja nicht schlecht, nur verschwindet auch der Service fast vollständig von der Bildfläche. Den Wein schenken wir uns zu guter Letzt selber nach, weil niemand mehr zu sehen ist. Und den Wunsch, doch bitte die Rechnung zu bringen, wird man nur mit Mühe los.

Wir wollen dem Pades eine zweite Chance geben. Im ersten Anlauf hat es nicht überzeugt.