Austernbar auf Norderney

Schnittchen mit Leberwurst

Es ist schon ein besonderer Platz, die „Austernbar“ im Cornelius auf Norderney. Vom Strand direkt die Treppe hoch, hinauf in die erste Etage. Ankommen, entspannen, durchatmen und den Blick genießen. Der ist – ich weiß, es klingt kitschig, aber was soll man machen – besonders bei Sonnenuntergang wunderbar. Sich mit einem Aperol Spritz oder Hugo (beide 6,60 Euro) genüsslich in die Sessel zurücklehnen und den Tag ausklingen lassen, das ist schon schön.

Austernbar auf Norderney

„Omas Schnittchenteller“ auf Platz 1

Diese Bar ist eher gemütlich, denn edel. Und auch das gastronomische Angebot ist einfach. So wird auf der Abendkarte gleich neben dem Logo „Cornelius – Die Austernbar“ an allererster Stelle „Omas Schnittchenteller angepriesen“. Das sind Brote mit Leberwurst, Nordsee-Salami, Norderney-Schinken für 10,90 Euro. Ich wusste bis dato nicht einmal, dass Nordsee-Salami, geschweige denn Norderney-Schinken existiert. Wat et nich all givt, sagt man auf Platt …

Friesische Spezialitäten

Natürlich dürfen friesische Fischspezialitäten nicht fehlen. Und so werden auch Nordsee-Schnittchen serviert, belegt mit Matjes, Krabbensalat, Räucherfisch (13,90 Euro). So wie es sich an der Waterkant gehört. Und Pommes gibt es außerdem. Und ja, Austern sind auch im Angebot, 3,50 Euro das Stück.

Blick bis zum Horizont

Immerhin: Es gibt mehrere offene Weine. Diese werden gut gekühlt in einem schönen Glas und einem perfekten Lächeln  serviert, ein Ihringer Grauer Burgunder oder ein Eisentaler Betschgräbler Riesling zum Beispiel, beide für 4,90 Euro. Nichts Außergewöhnliches, wohl wahr. Aber das hatte ich an einem solchen Ort auch nicht erwartet. Der weite Blick bis zum Horizont nach einem strammen Fußmarsch am Strand entschädigt für vieles …

Austernbar auf Norderney