Champagner

Einfach nur prickelnd

Ob Grandes Cuvées oder charaktervolle Jahrgangs-Editionen aus Einzellagen – im Keller des Badrutt’s Palace Hotel im mondäner Schweizer St. Moritz wartet der prickelnde Luxus in Strömen auf Sie. Das Badrutt’s Palace Hotel ist DIE Destination für Champagner-Liebhaber. Denn das Angebot des edelsten aller Getränke verschlägt selbst Kennern die Sprache. Im hochkarätig bestückten Weinkeller des Hauses lagern allein 85 verschiedene Sorten Champagner in unterschiedlichen Größen, von der Demi (0,375 l) bis zur Drei-Liter-Jeroboam – zu Preisen zwischen 105 und 5.800 Schweizer Franken.

Chef-Sommelier Daniel Kis hütet ein Reich voller Raritäten. Dazu gehört zum Beispiel die ,Collection 1985’ aus dem Hause Krug in Reims. Es gilt als bestes Champagner-Haus der Welt, ist ein Primus inter Pares. Und bringt so Außergewöhnliches wie die ,Collection 1985’ hervor. Was diesen Jahrgangs-Champagner auszeichnet? Finesse, Eleganz und das sagenhafte Etwas. „Denn er ruht extrem lange auf der Hefe“, sagt Kis. Dazu die goldene Farbe und das reiche, extravagante Bukett. Im Gaumen dann präsentiert er opulent konzentrierte Fruchtaromen, von schwarzer Johannisbeere etwa. Hinzu kommen Anklänge an milden Pfeffer und warmes Brot, das frisch aus dem Ofen kommt, Töne von Honig, Feigen und weißen Trüffeln – während eine feine Perlage dem Gaumen schmeichelt. Kurzum: Bei diesem Tropfen erleben Genießer ein wahres Geschmacksfeuerwerk. Der Champagner vereint mühelos Intensität und Aromareichtum, Frische und Lebendigkeit, ein typischer Krug-Champagner eben.

Champagner

Die neue Ambassade

Dass solche Tropfen hier so edel in den Kelchen tänzeln, liegt auch an einer neuen, prickelnden Kooperation. „Ab Winter 2017 ist das Badrutt’s Palace Hotel eine ,Krug Ambassade’“, sagt Food- und Beverage-Direktor Gian Müller stolz. Schließlich sind als Botschaften dieses guten Champagner-Geschmacks weltweit nur knapp 60 Hotels und Restaurants auserkoren.

So kommt es, dass für die Gäste 15 verschiedene Krug-Champagner zur Wahl stehen. Es handelt sich damit um eine der schönsten Krug-Champagner-Sammlungen der Schweiz. Darunter sind auch Besonderheiten wie der ,Clos du Mesnil 1995’ aus 100 Prozent Chardonnay-Trauben oder der ,Millesime 1998’. Zu den Juwelen von Daniel Kis gehören zudem verschiedene Jahrgänge des ,Clos d’Ambonnay’, ein Tropfen mit Seltenheitswert in der Champagnerwelt. Er wird hergestellt auf Basis eines Blanc de Noir, aus einem Weißwein also, der aus blauen Trauben gekeltert wird. In diesem Fall handelt es sich selbstredend um die Edelrebe Pinot Noir, einem Spätburgunder aus Grand-Cru-Lage.

Wenn das Etikett leuchtet

Doch das ist längst nicht alles, was Kis an Einzigartigem zu bieten hat. Denn da ist noch die ,Grande Cuvée’. Es ist ein Fest, diesen komplexen Tropfen, der mindestens sechs Jahre unter besten Bedingungen im Keller reifte, auf der Zunge zu erleben. Grande Cuvée heißt sie nicht umsonst: Dieses Flaggschiff des Hauses Krug ist eine Assemblage von mehr als 120 Weinen aus zehn verschiedenen Jahrgängen, erhaben über alle Moden und Trends. Und dieser atemberaubende Champagner ist ab Winter im Badrutt’s Palace Hotel im Offenausschank zu kosten!

„Glasweise servieren wir unseren Gästen dank einer neuen, spannenden Zusammenarbeit mit dem Champagner-Haus Ruinart auch den ,Ruinart Rosé’ und der ,Ruinart Blancs de Blanc’“, erzählt Daniel Kis. Und wer Lust auf einen ganz besonderen Hingucker hat, bestellt einen Dom Perignon Luminous. Dessen Etikett leuchtet in Grün oder Rot. Ein Knopf am Flaschenboden macht’s möglich! Versteht sich, dass das einer der beliebtesten Champagner auch im legendären King’s Club ist.

Ohnehin ist die Lust der Gäste auf das köstlichste aller Getränke im Badrutt’s Palace Hotel groß. „Allein von November bis Anfang Januar öffnen wir über 1.000 Flaschen“, verrät Daniel Kis. Ein Knallen der Korken wird dabei allerdings niemand vernehmen. „Kellner sollten eine Flasche still öffnen“, sagt der Experte. „Leider kommt es zu oft vor, dass sich der Gast durch das laute Geräusch regelrecht erschrickt. Gott sei Dank nicht bei uns!“ Stil offenbart sich eben im kleinsten Detail.

Zwei Fragen an den Chef-Sommelier

Wie trinken Sie Champagner am liebsten, Herr Kis?

Ein guter Champagner sollte niemals unter 10 C° getrunken werden. Bei der Kälte bleibt der Champagner geschlossen, der Gaumen wird taub. Daher trinke ich die besten Flaschen am liebsten bei Kellertemperatur, also bei Temperaturen um 15 C.

In welchen Gläsern servieren Sie Champagner?

Die klassische Flute ist sehr beliebt, und für große Sachen bevorzuge ich auch „Champagne Tulips“.  Doch am besten entfaltet sich der Champagner in normalen Weißweingläsern, wo er etwas Luft bekommt. Davon profitiert er, wie es große Weiß- und Rotweine ebenso tun.